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Herstellen von hochfesten Verbindungen

WIG-Schweißen: hochfeste Verbindungen ohne Schweißzusatzwerkstoff herstellen

Das WIG-Schweißverfahren wurde bereits vor fast 70 Jahren in den USA entwickelt. Es ist eines der wichtigsten Schweißverfahren für das Herstellen von nicht lösbaren Verbindungen.
Das Verfahren verbindet Stahl, Edelstahl, Aluminium und einigen Nichteisen-Metalle wie Kupfer. Dabei unterscheidet man in Schweißen mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoff.

Der Name WIG kommt von „Wolfram-Inert-Gas“ und kennzeichnet die erforderlichen Komponenten. In Europa wird auch die Bezeichnung TIG (Tungsten=Wolfram) verwendet. Beim WIG-Schweißen brennt ein Lichtbogen zwischen einer nicht abschmelzenden Wolfram-Elektrode und dem Werkstück. Anschleifen ist besonders dann notwendig, wenn man mit der Elektrode versehentlich mit dem Schmelzbad in Berührung gekommen ist. Damit das Schweißverfahren funktioniert, werden die Wolframelektrode und die Schweißstelle von inaktiven Gasen (Argon, Helium oder Gemische) Heliumumströmt. Ohne Gas kann man schon deswegen nicht schweißen, weil dann das Schweißbad durch die Reaktion mit Luftsauerstoff verunreinigt wird.

Da das WIG-Schweißen auch teilmechanisch durchgeführt werden kann und ein sauberes, spritzerfreies Schweißen gewährleistet, ist es als industrielles Verfahren weit verbreitet (auch Edelstahl- und Aluminiumverarbeitung, Rohrleitungsbau, Apparatebau, chemische Industrie …).

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